Blog OM-MANE Trekking

02.01.2009
08:43

Happy New Year 2009

Das Neue Jahr hat ja gut angefangen :)

 

Am 30.12. habe ich Om um 19:00 Uhr am Flughafen in München abgeholt. Nach zwei Stunden waren wir bereits zu einem Begrüßungsbier beim Fuchsbeck.

 

Sylvester begann für uns mit einem Frühschoppen beim Fuchsbeck und gleichzeitiger Besprechung mit Angelika Kuhn und Christian Küppers wegen des Programmes anläßlich meines 60.Geburtstages in Nepal im Oktober 2009.

 

Zum Abendessen waren wir noch zu Hause. Danach ging es kurz zu einem Bierchen zum Fuchsbeck und noch ins Centro zur Begrüßung unseres tibetischen Freundes Damdi. Ab 22 Uhr sind wir zur Sylvesterparty von Roland Albert im Haus seines Bruders Harry eingeladen. Es waren zwei Brüder von Roland mit Anhang auf der Party.

 

Om stellte gleich fest, dass es besser ist, nicht mit Bier zu beginnen - ist zuviel Flüssigkeit. Besser sind die kleinen Gläser mit Whisky. Kurz vor Mitternacht schauten wir noch in die Zukunft beim Bleigießen. Es war für Om das Erstemal Bleigießen zu erleben. Es war ganz lustig - jeder fand heraus was ihm am besten passte. Ich hatte eine Krone gegosssen - wahrscheinlich ein Hinweis auf meine Geburtstagsparty in Patan im Königspalast. Gisela und Om stellten fest, dass ihr Guss aussieht wie der Ganesh - der hinduistische Glücksgott. Hoffen wir, dass uns das Neue Jahr viel Gutes bringt.

 

Um Mitternacht gingen wir vor das Haus um auf das Neue Jahr mit Schampus anzustoßen - Viele Raketen flogen in den nächlichen Himmel - Om hat auch mitgemacht und sich gefreut. In kurzer Zeit war die gesamte Nachbarschaft versammelt um gemeinsam auf das neue Jahr zu trinken.

 

Danach feierten wir noch bis 3 Uhr in der Wohnung von Harry und sangen gemeinsam zum Gittarrenspiel von Harry.

 

Der erste Tag im neuen Jahr begann für mich mit dem Frühschoppen beim Fuchsbeck und für Om mit dem Nachmittags-Frühstück um 14 Uhr.

 

 

23.12.2008
08:30

Nepal 100

Warum NEPAL 100 ?

 

Im September 2009 feiere ich meinen 60. Geburtstag. Diesen Geburtstag werde ich im Oktober in Nepal nachfeiern. Gleichzeitig komme ich im Oktober 2009 seit 25 Jahren nach Nepal. Und zusätzlich gibt es im Oktober 2009 seit 15 Jahren offiziell "OM-MANE Trekking".

 

Alles zusammen ist 100 !

 

Das große Fest findet am Sonntag, 11. Oktober 2009 im alten Königspalast in Patan statt.

 

Ich lade alle Freunde herzlich ein. Wer Zeit, Lust und das nötige Kleingeld hat ist herzlich eingeladen.

 

Wir fliegen am Freitag, 09. Oktober 2009 ab München und kommen am 24. Oktober 2009 abends wieder in München an.

 

Interessenten schreiben bitte über Kontakt oder tragen sich bei Kommentare ein.

23.11.2008
17:17

Wieder zu Hause

Qatar Airways
Doha Skylines

Seit Samstag, 22.11. - 23:30 Uhr bin ich wieder zu Hause. Nachdem mich Frau Jung von Qatar Airways Frankfurt am 20.11. kurzfristig auf die Abendmaschine am 21.11. buchen konnte - flog ich eine Woche früher als geplant nach Deutschland zurück. Die Tage in Patan waren zwar sehr schön - endlich einmal Zeit mit den befreundeten Familien viel zu unternehmen - aber der Smog und Lärm im Kathmandutal ist nicht so angenehm. Da der Weiterflug nach München erst am Samstag um 14:30 Uhr möglich war, buchte ich übers Internet ein Hotelzimmer in Doha. Am Samstag Vormittag ging ich bei 35 Grad 1 Stunde spazieren - aber das reichte - war total durchgeschwitzt. Aber es ist schon beindruckend was in Doha alles gebaut wird. Um 19 Uhr dann die Landung in München und mit der S-Bahn zum Hauptbahnhof und dann mit dem Zug über Nürnberg nach Sulzbach-Rosenberg. Hier erwartete mich Schneefall und Kälte.

20.11.2008
10:36

Bijay lädt zum Picknick

Die Kinder von Om
Markus und Freunde mit Narajan
Kartenspiel
Iswor mit Mina und Ileena
Ileena - Tochter von Iswor
Abendessen
Männerrunde
Ballon im Nachthimmel

Bijay hat am Mittwoch, 19.11.2008 zu einem Picknick in der Nähe von Godauri die Familien von Om und Gun sowie einige Freunde aus Patan eingeladen. Es war auch Markus aus Hanau mit seinen Freunden gekommen.

 

Am Nachmittag gab es verschiedene Getränke und dazu wurden Snacks gereicht. Die Frauen besichtigten das nahe Dorf. Die Männer saßen zum Kartenspiel zusammen. 

 

Wir deutsche Gäste hatten Spaß mit den Kindern und außerdem ausreichend Gelegenheit zum „Ratschen“. Narajan von der deutschen Botschaft gab wie immer einige interessante Stories zum Besten.

 

Zum Abschluss gab es das obligatorische Dal Bhat zum Essen. Es war sehr gut. Zubereitet wurde es von Rashu und 2 Mitarbeitern vom Cafe de Patan. 

 

Ich hatte den Tag zum „Internationalen Kaputt Day“ erklärt. Gun lachte sich halb tot als ich erklärte warum. 

Om ist kaputt – hat Gicht

Mane ist kaputt – Rippenprellung (wird aber schon viel besser)

Kanchan von der kaputten Nepal Airlines hat allen das Geld beim Kartenspiel abgenommen.

 

Nachdem es Nacht wurde – im Moment schon um 17:30 Uhr – lies Markus noch 2 Lichter-Ballons in den Nachthimmel steigen. Wir konnten die roten Ballons noch lange verfolgen. Die Kinder waren begeistert – so etwas hatten sie noch nie gesehen.

 

Alles in Allem ein schönes Picknick.

 

Heute ist hier Generalstreik – auf dem Land wurden zwei Maoisten umgebracht und das ist der Grund für den Streik. Ich muss heute nirgends hinfahren – so ist es angenehm – wenig Verkehr auf den Straßen.

 

17.11.2008
12:36

Nepal Trekking - Traum oder Albtraum

Hillary Brücke vor Namche
Trekker warten vor der Hillary Brücke
Stau an der Brücke von Phakding
Rasthaus in Jorsale

In diesem Jahr sind im Everestgebiet soviele Trekker wie noch nie unterwegs. Die Statistik im Kontrollposten vor Jorsale weist aus, dass diesen Oktober 9.260 Trekker am Everest unterwegs waren. Im Jahr 2007 waren es 7.750 Trekker und im Jahre 2006 waren 6.695 auf Tour.

 

Gäbe es hier Verkehrsduchsagen wie bei Bayern 3 dann könnte eine Meldung wie folgt lauten:

 

Achtung!

Auf dem Weg zwischen Phakding und Namche Bazar ist mit starkem Trekkeraufkommen zu rechnen. Wegen der vielen Lastentiere und Lastenträgern sowie den unzähligen Trekkern ist das Überqueren der Brücken oft nur in eine Richtung möglich. Es ist immer wieder mit Wartezeiten zu rechnen. Auf der Hillary Brücke vor Namche beträgt die Wartezeit teilweise bis zu 30 Minuten. Am Kontrollposten vor Jorsale muss eine Wartezeit von 20 Minuten eingeplant werden. Die Rasthäuser in Jorsale sind um die Mittagszeit total gefüllt. Trekkern aus Richtung Phakding wird empfohlen, bereits in Monjo einzukehren. In einigen Lodges vor dem Kala Pattar ist eine Übernachtung nur im Aufenthaltsraum auf dem Boden möglich.

 

Wir wünschen trotzdem eine schöne Trekkingtour!

 

Bilder zum Vergrößern anklicken.

16.11.2008
10:25

Everest Trekking - leider zu kurz

Anflug nach Lukla
Hängebrücke vor Phakding
Kinder unterwegs zur Schule
Mane-Steine in Ghad
Thamserku
Everest und Ama Dablan
Tibeter Markt in Namche

Am Sonntag, 9. November bin ich mit einer Gruppe von Kathmandu nach Lukla geflogen. Bei herrlichstem Wetter startete unsere Maschine fast pünktlich vom Flughafen in Kathmandu und konnte ohne Probleme in Lukla landen. Nach einem Radler im Cafe Shop sind wir nach Pakding aufgebrochen. Keine Wolke am Himmel und alle waren begeistert von der ersten Etappe. 

 

Nach einer ruhigen Nacht in Phakding starteten wir unseren Aufstieg nach Namche Basar. Eine Überraschung gabe es für mich in der Nachbarlodge. Dort traf ich Edo Schleicher aus Sulzbach-Rosenberg. Er hatte mit seiner Gruppe gleich nebenan übernachtet. Keiner wusste vom Anderen und so konnten wir leider kein Bierchen zusammen trinken. Bald erreichten wir Ghad mit seinen vielen Mane-Steinen und Gebetsmühlen. Nach Monjo passierten wir den Kontrollposten und mussten unsere Permits vorzeigen. Die Mittagspause legten wir in Jorsale ein. Dann ging es am Dhudkoshi entlang zur Hillary Brücke. Wegen der vielen Trekker, Lastenträgern und Lastentieren gab es Stauungen. Nach der Hillary Brücke ging ist steil hinauf nach Nachme Basar. Im Hotel Tibet lassen wir uns am Abend ein Yaksteak schmecken.

 

Der nächste Tag bescherte uns eine schöne Wanderung nach Thame. Der Weg mit leichtem Auf und Ab verlief oft im Wald und war angenehm zu laufen. In Thamo machten wir Mittagspause und besuchten anschließend das buddhistische Frauenkloster. Zum Abschluss ging es noch kurz steil bergauf nach Thame. Die Gruppe besuchte noch das Kloster von Thame und hatte einen schönen Ausblick auf den Cho Oyu.

 

Nach dem Frühstück in Thame ging es anfangs den gleichen Weg Richtung Namche zurück. Dann bogen wir Richtung Khumjung ab. Steil führte uns der Weg hinauf nach Syangpoche mit dem kleinen Flugplatz. Hier legten wir unsere Mittagspause ein. Ich hatte hier sehr starke Schmerzen. Eine Woche vorher hatte ich mir im Hotel in Patan im Bad am Waschtisch die Rippen geprellt und das verursachte nun die starken Schmerzen. Ich ging deshalb mit Bhola, unserem Träger nach Khunde in das Hillary Krankenhaus. Der Arzt untersuchte mich und machte auch eine Röntgenaufnahme. Er sagte es ist nichts gebrochen, die starken Schmerzen kommen vom Tragen des Rucksackes und können noch einige Tage anhalten. Er gab mir starke Schmerzmittel und meinte es ist besser die Tour abzubrechen. In Khumjung traf ich dann unsere Gruppe wieder und sagte, ich werde morgen nach dem Frühstück entscheiden ob ich weitergehen kann.

 

Hatte die ganze Nacht Schmerzen und auch noch am Morgen des nächsten Tages. Ich entschied mich dann nach Lukla zurück zu gehen. Mit Bhola brach ich dann nach Namche Bazar auf. Ohne Rucksack konnte ich ganz gut laufen. Nur bei den vielen Treppen hatte ich weiterhin Schmerzen.

 

Nach einer Übernachtung in Namche stiegen wir langsam nach Phakding ab. Hier übernachteten wir nochmals um dann am Samstag um 8:30 Uhr nach Lukla aufzubrechen. In 2 Stunden schafften wir den Aufstieg nach Lukla. Im Cafe Shop am Flughafen liegen immer unsere Tickets. Ich sage zum Besitzer, der auch gleichzeitig Stationsleiter des Flughafens ist, dass ich früher zurückfliegen möchte. Ich dachte an Sonntag. Mit Bhola setzte ich mich in den Garten und wir tranken ein Bierchen. Kurze Zeit später kommt der Cafebesitzer und sagt, ein Mitarbeiter von Yeti Airlines bringt in wenigen Minuten die Bordkarte. Ich war total überrascht, dass ich gleich fliegen kann. 30 Minuten später sass ich schon im Flugzeug und war kurz nach 12 Uhr in Kathmandu.

 

Im Hotel Greenwich war kein Zimmer frei und Om hatte für mich ein Zimmer in Godauri organisiert. Aber ich wollte nicht alleine in Godauri sitzen und ging deshalb in das Cafe Patan zu Gun. Hier schlafe ich nun bis zu meinem Abflug nach Deutschland. Heute am Montag versuche ich nun ein früheren Rückflug zu bekommen - vielleicht klappt es.

 

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04.11.2008
07:30

Besuch im Schulprojekt Gerkhutar

Schulgebäude
Computerunterricht
Kinder beim Schreiben
Dana

Am Montag, 3. November 2008 besuchte ich mit meinem Freund und Partner unser Schulprojekt in Gerkhutar. Das Dorf liegt 75 Kilometer nördlich von Kathmandu auf dem Weg zum Langtang. Für die Fahrt auf kurvenreicher Straße über einen 2.200 Meterhohen Pass dauerte 3 Stunden.

 

Wir konnten uns vom Baufortschritt des 2. Stockes überzeugen. Das Dach ist fertig und jetzt erfolgt der Innenausbau der zusätzlichen Zimmer. Die Kinder waren fleissig am Lernen und erfreut uns zu sehen. Wenn wir da sind ist es immer lustig und die Lehrer haben keine Chance den Unterricht fortzusetzten.

 

Seit einigen Monaten ist auch der Computerraum eingerichtet und die älteren Kinder kommen schon gut mit der Arbeit am Computer voran. Derzeit erlernen sie das Textverarbeitungsprogramm MS-WORD.

Nach einer Besprechung mit den Lehrern waren wir zum Mittagessen Dhalbad (Reis mit Linsen und Gemüse) bei Ram Sandra eingeladen.

 

Anschließend besichtigten wir noch ein Haus, dass wir kaufen wollen um dort einen Erste-Hilfe-Posten einzurichten.

 

Zum Abschluss besuchte ich noch Dana - die Vorsitzende der Frauengruppe. Sie hat sich so über meinen Besuch gefreut, dass sie mich umarmt hat - was für eine nepalesische Frau nicht üblich. Sie bat mich liebe Grüße an alle Freunde in Sulzbach-Rosenberg auszurichten.

 

Nach einer 4-stündigen Fahrt kamen wir um 19 Uhr wieder in Patan an.

02.11.2008
08:25

Jahrestag der NMA

Neue Fahne
Kata wird überreicht
Präsident der Universität
Buchübergabe an Ang Tshering Sherpa (rechts)

Am Samstag, 1. November 2008 besuchten wir eine Veranstaltung zur Erinnerung an den Gründungstag der NMA - NEPAL MOUNTAINEERING ASSOCIATION (Alpenverein von Nepal). An diesem Tag wird jährlich eine neue Fahne gehisst.

 

Die NMA wurde am 1. November 1973 gegründet. Sie erteilt die Genehmigungen für die Besteigung der Trekkingpeaks und bildet die Sherpas aus.

 

Mein Freund und Partner Om ist Vorstandmitglied der NMA. Als Ehrengast aus Deutschland durfte ich beim Präsidium sitzen.

Zwei junge Nepalesinen überreichten jedem Ehrengast und dem Präsidium einen Kata (Glücksschal). Von den vielen Ansprachen in nepalesischer Sprache habe ich natürlich nicht viel verstanden. Aber alle Redner bedankten sich bei mir für den Einsatz in Nepal und für die Werbung in Deutschland.

 

An den Präsidenten der NMA Ang Tshering Sherpa wurde ein erstes Exemplar eines Buches der UAAA - Union of Asian Alpine Associations überreicht.

 

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