Ladakh Marka Valley Trek mit Stok Kangri 6.140 m
Trekking im geheimnisvollen Ladakh. Vom Industal zum Markha Valley mit der Besteigung des 6.140 m hohen Stok Kangri. Eine faszinierende, aride Berglandschaft beherrscht das Bild, geprägt von hohen Bergen, atemberaubenden Schluchten und malerischen Dörfern – am Wegrand Manimauern und buddhistische Gompas.
Außerdem Besichtigung der Klöster Shey und Thikse mit Morgenpuja.
Tourdaten
Ladakh-012 - 22 Tage - Ladakh Marka Valley Trek mit Stok Kangri
26.07. - 16.08.2008 - 2.490,00 Euro
Tagesablauf
1. Tag - Frankfurt
Linienflug von Frankfurt nach Delhi / Indien – Ankunft am nächsten Morgen
2. Tag – Delhi - Leh
Vom Delhi int.Airport - Transfer zum nationalen Terminal
anschließend Weiterflug nach Leh ( 3500 m )
In Leh beziehen wir unser Guesthouse mit wunderschönem Blick auf die teilweise vergletscherte Ladakh Range sowie den ehemaligen Königspalast.(akklimatisieren und erholen stehen heute und die weiteren 2 Tage im Vordergrund !)
3. Tag - Leh
Erstes Begegnung mit Leh, dem bunten Markt und den liebenswerten Einwohnern Ladakhs. Am Nachmittag steigen wir zur 3700 m hoch gelegenen Shanti Stupa auf von wo aus wir einen phantastischen Blick auf Leh und das Industal haben.
4. Tag – Shey - Thiksey
Früh fahren wir mit unseren Jeeps nach Thikse. Noch vor Sonnenaufgang begeben wir uns auf das Dach des Klosterkomplexes. Hier beobachten wir wie in alter Tradition 2 Mönche Ihre Muscheln und langen Hörner blasen um den neuen Tag anzukündigen. Anschließend begleiten wir Sie zur morgendlichen Gebetszeremonie ( Puja ), ein Erlebnis ganz besonderer Art. Dutzende Mönche rezitieren Ihre Gebete und in den Pausen schleppen kleine Novizen riesige Kannen Buttertee herbei. Gegen Mittag gemütlicher etwas einstündiger Spaziergang nach Shey, dem ehemaligen Regierungssitzes von Ladakh. Anschließend Weiterfahrt nach Leh.
5./6. Tag – Festival
Ein Erlebnis ganz besonderer Art wird der zweitägige Besuch eines ladakhischen Klosterfestes sein. Nach dem Frühstück fahren wir in das ca. 20km entfernte Phiyang. Hier drängen sich bereits die von weit her angereisten Ladakhis auf den Dächern und Tribünen des festlich geschmückten Klosterinnenhofes. Gemeinsam mit Ihnen verfolgen wir die beeindruckenden Maskentänze, die begleitet vom tiefen weithin hörbaren Klang der langen Messinghörner uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Am zweiten Festivaltag werden wir am frühen Nachmittag wieder nach Leh in unser Guesthouse zurückkehren um die letzten Vorbereitungen für unseren Trek zu treffen.
7. Tag - Leh – Spituk – Zinchen ( 3500 m – 3400 m – 3380 m, 6 Stunden )
Nach dem Frühstück verlassen wir Leh und erreichen in weniger als einer Stunde Spituk, den Ausgangspunkt für unsere Trekkingtour. Hier werden wir von unserer Begleitmannschaft begrüßt, verteilen das Gepäck und die Verpflegung auf die Lasttiere und beginnen unseren Trek. Auf einem stets ansteigenden Pfad verlassen wir das Indus - Haupttal und nähern uns allmählich dem Bergmassiv, welches das Markha - Tal vom Industal trennt. Hier am Anfang des Hemis – National Parks steht ein Chörten (Buddhistisches Monument) mit Gebetsfahnen. Von hier aus eröffnen sich uns beeindruckende Blicke zurück in das Industal.
Der von uns gewählte Weg ist etwas länger als die von anderen Gruppen oft begangene Normalroute, dafür ersparen wir uns gleich am ersten Tag, den Stok –La, einen Pass mit fast 5000m. Im kleinen Dorf Zinchen schlagen wir unser erstes Lager auf. (Übernachtung)
8. Tag - Zinchen – Yurutse ( 4120 m, 5 Stunden )
Zu Begin des heutigen Tages folgen wir dem Jingchan Bach bergaufwärts. Nach ein paar unkomplizierten Durchquerungen des Baches erreichen wir das kleine Dorf Rumbak. Hier am Ende des Dorfes steht eine kleine, immer noch benutze Wassermühle in der hier angebaute Gerste gemahlen wird. Diese einfache, effiziente Technologie wird in Ladakh seit vielen Jahrhunderten noch immer unverändert angewandt.
Durch eine enge Schlucht kommen wir gegen Mittag zu dem nur aus wenigen Häusern bestehenden Dorf Yurutse. Nach dem Dorf wird der Weg zunehmend steiler und führt zuletzt in ständig ansteigenden Serpentinen zu unserem heutigen Lagerplatz unterhalb des Passes auf einer kleinen Wiese. (Übernachtung)
9. Tag - Yurutse - Skiu ( 3150 m, 7 Stunden )
Wir beginnen früh den Anstieg zu dem auf 4900 m liegenden Ganda La – Pass, welchen wir nach langen schweißtreibenden Serpentinen gegen Mittag erreichen.
Hier Lunch-Pause mit großartiger Fernsicht auf die Gipfel der Stok – und Zanskar Bergkette bis hin zum Karakorum und nach Tibet.
Wer möchte, kann einen 5100 m hohen Gratgipfel, direkt über dem Ganda - La Pass besteigen.
Anschließend Abstieg zum Dorf Shingo (4150m), das mit seinen grünen Gerstenfeldern einen reizvollen Kontrast zur herben Hochgebirgslandschaft am Ganda La bildet.
Nach einigen Flußdurchquerungen erreichen wir bald das Markha Tal. Hier in der kleinen Ortschaft Skiu stehen bereits unsere Zelte. (Übernachtung)
10. Tag - Skiu – Markha ( 3600 m, ca.7 Sunden )
Die heutige Etappe ist weniger anspruchsvoll, dafür aber sehr abwechslungsreich und gilt als eine der schönsten des Markha Valley Treks. Immer Flussaufwärts gehen wir durch das von vielen Wiesen und Bäumen geprägte Hochtal. An Höhe gewinnend ergeben sich wunderschöne Blicke zurück in das Tal sowie auf den 6400 m hohen Kang Yatze vor uns. Nach passieren der kleinen Ortschaft Chaluk wird der Fluss noch zweimal überquert bevor wir nach einem kleinen Anstieg das Dorf Markha erreichen. Hier, nahe am Fluss stehen unsere Zelte.
Markha gilt mit seinen fast 20 Häusern, einer Schule und einer kleinen Gompa als größtes Dorf im Tal und ist sehr sehenswert. (Übernachtung)
11. Tag - Markha – Tahungtse ( 4000 m , 7 - 8 Sunden )
Zu Beginn ist der Weg im Flussbett des Markha Flusses recht mühsam. Später passiert man das Dorf Umlung mit seiner kleinen Gompa. Danach wird schließlich das Dorf Hankar erreicht. Nach Hankar verlassen wir das Markha Tal und begeben uns in nord - östliche Richtung, einem gut sichtbaren Weg folgend. Nachdem wir über eine Brücke auf die rechte Flusseite gewechselt sind erreichen wir das „Sommerdorf“ TAHUNGTSE. (Übernachtung)
12. Tag - Tahungtse - Nimaling ( 4878 m, 4 Stunden )
Die erste „angenehme“ Etappe unseres Treks erwartet uns heute. Der Weg führt leicht ansteigend durch die wunderschöne hochalpine Steppenlandschaft des Nimaling Hochplateaus. Nach etwa 4 Stunden ist dieser Platz auf ca.4900 m erreicht. Kang Yatze ( 6400 m )mit seinen gewaltigen Bergflanken bestimmt nun eindeutig die Szenerie. Nimaling, was zu Deutsch soviel wie „Sonnenplatz „ heißt dient uns zum entspannen, erholen und regenerieren. (Übernachtung)
13. Tag - Nimaling – Chukirmo ( 3973 m, 6 - 7 Stunden )
Nach der Durchquerung des Markha - Flusses geht es in einem zweistündigen Anstieg, der zum Schluss sehr steil wird, auf den mit 5274 m höchsten Pass unseres Treks, den Kongmaru – La. An Höhe gewinnend werden am Horizont unzählige Gebirgsketten sichtbar. In nördlicher Richtung liegen die Berge des östlichen Karakorum (incl.K2!) und Tibet und im Süden dominiert über Nimaling der uns bekannte Kang Yatze.
Steinhügel und Gebetsfahnen markieren die Passhöhe. Hier haben wir ausreichend Zeit die faszinierende Aussticht zu genießen und zu fotografieren. Anschließend beginnen wir mit dem Abstieg in das Martselang Tal. Der Weg nach Chukirmo führt durch eine sehr enge Schlucht, in der wir öfters die Flussseite wechseln müssen. (Übernachtung)
14. Tag - Chukirmo - Shang Pho ( 4350 m, 6 -7 Stunden )
Von unserem Camp in Chukirmo biegen wir nach westen in ein Seitental ein welches uns zu dem 4600 m hohen Gyuncho La Pass führt. Von diesem absteigend erreichen wir direkt unser Lager in Shang Pho. ( Übernachtung )
15. Tag - Shang Pho – Matho Pho ( 4480 m, 5 - 6 Stunden )
In diesem recht einsamen ruhigen Tal überqueren wir am heutigen Tag ein paar kleinere unbedeutende Pässe. Nach dem Shang La – Paß schließlich erreichen wir das beeindruckende karge Tal von Matho in dem wir unser Camp aufschlagen werden. ( Übernachtung )
16. Tag - Matho Pho – Base Camp ( 5000 m, 5 – 6 Stunden )
Nach dem Frühstück beginnen wir mit dem Anstieg auf den Matho La – Paß ( 4860 m ) bevor wir in das nördliche Tal von Stok hinabsteigen. In diesem schönen Hochtal lassen im Sommer einheimische Bauern Ihre Schafe und Ziegen weiden. Hier ist auch der ursprüngliche Lebensraum des Schneeleoparden, welchen man aber nur selten zu sehen bekommt.
Nach ca. 5 – 6 Stunden erreichen wir das Basislager für die Besteigung des Stok Kangri welches auf ca.5000 m Höhe schön nahe einer Weidefläche liegt. Von hier aus werden wir kleinere Touren unternehmen die vor allem der optimalen Akklimatisation dienen sollen. ( Übernachtung )
17./18. Tag - Besteigung des Stok Kangri ( 6140 m ) + Abstieg zum Basislager ( 5000 m ), ( 6 – 7 Stunden Aufstieg , 3 Stunden Abstieg)
Für die Besteigung des Stok Kangri haben wir 2 Tage Zeit eingeplant. Somit haben alle Teilnehmer ohne Zeitdruck eine reelle Chance gemeinsam den Gipfel des Sechstausenders zu erreichen!
Am Gipfeltag werden wir sehr früh aufbrechen um rechtzeitig zum Sonnenaufgang auf dem höchsten Punkt der Stokkette das herrliche Panorama genießen zu können. Je nach den Schnee – und Eisverhältnissen kann die Besteigung des Stok Kangri auch den Einsatz von Steigeisen erfordern. Eine gute körperliche Verfassung, hervorragende Kondition und optimale Akklimatisation sind jedoch generell unerlässlich!
Nach der Überquerung mehrerer Geröllfelder und der Überschreitung eines kleinen gefahrlosen Gletschers gelangen wir zum Gipfelhang. Über mehrere kurze Steilstufen steigend erreichen wir dann nach leichter Blockkletterei den mit zahllosen Gebetsfahnen geschmückten Gipfel des Stok Kangri.
Hier auf 6140 m Höhe eröffnet sich uns ein einzigartiges Rundpanorama welches Einblicke in die Gletscherwelt der Stok – Mountains der Zanskar Kette, sowie in das tief liegende Indus – und Markha Tal ermöglicht. Bei guter Fernsicht können wir den K2 im Karakorum und Tibet deutlich erkennen.
Der Abstieg erfolgt auf demselben Weg wie der Aufstieg. Zunächst über den Grat, den langen Gipfelhang, den Gletscher überqueren, vorbei am ABC Camp und schließlich wieder zum Basecamp. (Übernachtung )
19. Tag - Basislager – Stok – Leh ( 3500 m, 4 -5 Stunden )
Es ist ein ziemlich einfacher und gemütlicher Abstieg zurück nach Stok der uns aber nach dem langen uns anstrengendem Gipfeltag schwerer als gewohnt fallen dürfte.
Dennoch gibt es auch an diesem letzten Tag viel an grandioser Landschaft und Natur zu sehen!
Stok selber ist der jetzige Sitz der Königsfamilie von Ladakh und beherbergt in deren Schloss ein kleines aber höchstinteressantes Museum welches wir je nach Zeitpunkt unserer Rückkehr besichtigen werden.
Anschließend Rückfahrt nach Leh in unser Guest House.
20. Tag - Leh
Rückfahrt nach Leh in unser Guest House.
21. Tag - Delhi
Reservetag für eventuell auftretende Verzögerungen beim Trek bzw. Besteigung des Stok Kangri , oder Ruhetag in Leh der dann ausschließlich zur Ihren freien Verfügung steht. Eventuell schon heute Rückflug nach Delhi.
22. Tag - Rückflug
Rückflug von Leh nach Delhi - Rückflug von Delhi nach Deutschland
Anmerkungen
Anmerkung zum Trek:
Obwohl der Markha Valley Trek mittlerweile als Klassiker unter den Treks in Ladakh gilt und dementsprechend oft begangen wird sollte er mit seinen vielen Pässen und einer maximalen Höhe von immerhin 5274 m keinesfalls unterschätzt werden. Dazu kommt das es im Sommer im Markha Valley tagsüber recht heiß werden kann was den Körper bei Gehzeiten von bis zu 7 – 8 Stunden noch mehr herausfordert. Sie müssen aber keine Trekkingerfahrung oder sonstige Rekorde aufweisen um an diesem Trek teilnehmen zu können. Eine gute körperliche Fitness, Teamgeist und ein gewisses Maß an Flexibilität ist aber unter diesen Bedingungen im Himalaja unbedingt erforderlich!
Anmerkung zur Besteigung des Stok Kangri:
Die Besteigung des Stok Kangri stellt technisch keine großen Anforderungen dar sollte aber bei einer Endhöhe von über 6.000 m sowie einer Gehzeit von bis zu 10 Stunden am Gipfeltag keinesfalls unterschätzt werden! Immerhin beträgt der Sauerstoffgehalt der Luft in diesen Regionen weniger als 50 % im Vergleich zum Meeresspiegel.
Dementsprechend sollte die körperliche Verfassung aller Teilnehmer sein. Ein sicherer Umgang mit Steigeisen, Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung.
Wir haben für die Besteigung 2 Tage eingeplant und glauben das diese Zeit uns genügend Raum gibt das wir alle gemeinsam den Gipfel besteigen werden.
Der Markha Valley Trek im Vorfeld der Besteigung dient dabei mit seinen vielen über 5000 m hohen Pässen der guten bis sehr guten Akklimatisation unseres Teams bereits im Vorfeld der Besteigung bei.
Ladakhische Führer und Träger mit Trekking – und Bergsteiger Erfahrung sind uns während des gesamten Treks und bei der Besteigung des Stok Kangri behilflich.
Leistungen
- Linienflug mit Frankfurt - Delhi- Frankfurt
- Inlandsflüge Delhi - Leh - Delhi
Alle Flughafentransfers und Steuern
Sämtliche Transfers
Transporte mit Taxi, Jeep oder Bus in Ladakh
Unterbringung je nach Verfügbarkeit in Hotel’s oder landestypischen Pensionen / Gasthäusern im DZ, Vollpension
alle Eintrittsgebühren in Ladakh
- Während des Treks
Englisch sprechender Guide, Koch, Helfer, Transportpferde
Vollverpflegung
Aufenthalts – Gemeinschaftszelt, Zelte, Matratzen, Toilettenzelt
National Park - sowie Campinggebühren
Steigeisen und Pickel für die Besteigung des Stok Kangri
eine DVD oder CD /ROM mit den schönsten Fotos dieser Tour
Reiseleitung Thomas Böhm
Mindestteilnehmerzahl : 4
Höchstteilnehmerzahl : 7

