Ladakh - Markha Valley Trek - Hemis Festival


Manchmal erweckt es den Eindruck, dass Ladakh tibetischer ist als Tibet selbst. Im Gegensatz zu Tibet konnten die Ladakhis Ihre Religion und Lebensform immer frei ausüben und so blieb diese bis heute in Ihrer ursprünglichen Art erhalten.
In dieser vom restlichen Indien sehr stark abweichenden Welt besichtigen wir die bedeutenden Klöster von Ladakh. Hemis, Thikse, Lamayuru,Likir und Alchi sind dabei die bekanntesten.
Die Trekkingtour bringt uns nach guter Akklimatisation oft in große Höhen. Die Luft ist klar und lässt den Himmel im tiefen Blau leuchten, bizarre Felslandschaften, Schneeberge zum greifen nah und immer wieder dieses ansteckende Lachen der Bewohner Ladakhs. Mit Sicherheit werden wir, ganz spontan nach Hause zu einem Tee eingeladen. Die Einwohner Ladakhs sind bekannt für ihre Gastfreundschaft und Aufgeschlossenheit.

Tourdaten

Ladakh-011 - 21 Tage - Ladakh Marka Valley Trek - Hemis Festival

05.07. - 25.07.2008 - 2.350,00 Euro

Tagesablauf

1. Tag  - Flughafen

Linienflug von Frankfurt/ am Main nach Delhi / Indien – Ankunft am nächsten Morgen

2. Tag  - Delhi - Leh

Ankunft in Delhi int.Airport und Transfer zum nationalen Terminal
anschließend Weiterflug nach Leh ( 3500 m ).
In Leh beziehen wir unser Guesthouse  mit wunderschönem Blick auf die teilweise vergletscherte Ladakh Range sowie den ehemaligen Königspalast(akklimatisieren und erholen stehen heute und die weiteren 2 Tage im Vordergrund!)

3. Tag  - Leh

Erstes Begegnung mit Leh, dem bunten Markt und den liebenswerten Einwohnern Ladakhs. Am Nachmittag steigen wir zur 3700 m hoch gelegenen Shanti Stupa auf von wo aus wir einen phantastischen Blick auf Leh und das Industal haben.

4. Tag - Likir - Alchi

In einem modernen Jeep fahren wir zum Kloster  Likir (ca.50 km westlich von Leh) mit seiner riesigen am Eingang stehenden Buddhastatue, Der Dalai Lama selbst hat 1998 diesem Kunstwerk seinen Segen gegeben.
Anschließend fahren wir weiter nach Alchi. Auf dem Wege dahin durchfahren wir grandiose Hochebenen und enge Täler. Alchi gilt als Juwel frühlamaistischer Kunst und eröffnet Ihnen den Zugang zu Architektur, Malerei und Skulpturen von Weltrang! Aus diesem Grund wurde diese über 1000 Jahre alte Tempelanlage von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Im kleinen beschaulichen Alchi können Sie auf eigene Faust die ursprüngliche Lebensweise der Ladakhis kennen lernen. Übernachtung im landestypischen Guesthouse.

5. Tag - Lamayuru

Nach ausgiebigem Frühstück und Besichtigung des Klosters Alchi geht es weiter Richtung Lamayuru. Auf dem Weg dorthin werden Begegnungen mit den Einwohnern Ladhaks sowie die phantastische hochalpine Steppenlandschaft uns oft Gelegenheit zum fotografieren geben. Nachmittags Ankunft in Lamayuru und Besichtigung eines der größten Rotmützenklöster Ladakhs. Unterkunft im landestypischen Hotel.

6. Tag - Leh

Sofern es die Strasse zulässt nehmen wir einen etwas anderen, nicht minder spektakulären Rückweg nach Leh. Wir passieren das „ Tal des Mondes „ eine bizarr erodierte  Felsenlandschaft aus Sandstein die Ihresgleichen sucht! Je nach Verkehr und Pausen erreichen wir am  Nachmittag wieder unser Guesthouse  in Leh.

7. Tag - Thiksey

Heute Morgen fahren wir noch vor Sonnenaufgang zum nach Thiksey. Gemeinsam begeben wir uns auf das Dach des Klosterkomplexes. Hier beobachten wir wie in alter Tradition 2 Mönche Ihre Muscheln und langen Hörner blasen um den neuen Tag anzukündigen. Anschließend begleiten wir Sie zur morgendlichen Gebetszeremonie ( Puja ), ein Erlebnis ganz besonderer Art. Dutzende  Mönche rezitieren Ihre Gebete und in den Pausen schleppen kleine Novizen riesige Kannen Buttertee herbei. Gegen Mittag fahren wir mit dem Bus nach Hemis wo bereits die Vorbereitungen zum berühmtesten Klosterfestival  in Ladakh laufen. Hier beziehen wir Quartier bei einer mit unserem Guide befreundeten ladakhischen Familie. 

8./9.Tag - Hemis Festival

Diese beiden Tage stehen ganz im Zeichen des Festivals von Hemis. Hautnah erleben wir die spektakulären Maskentänze im festlich geschmückten Klosterinnenhofes .Zu diesem Festival kommen Besucher aus der ganzen Region .Dabei tragen sie Ihre farbenfrohen Kleider und Trachten. Übernachtung bei unseren freundlichen Gastgebern.
Am darauf folgendem Tag gegen Nachmittag Rückfahrt mit dem Bus nach Leh.
Nun ausreichend akklimatisiert  in unserem Guesthouse angekommen treffen wir die Vorbereitungen für den Markha Valley Trek.

10. Tag  - Leh – Spituk – Zinchen   ( 3500 m – 3400 m – 3850 m, 6 Stunden )

Nach dem Frühstück verlassen wir Leh und erreichen in weniger als einer Stunde Spituk, den Ausgangspunkt für unsere Trekkingtour. Hier begrüßen wir unsere Begleitmannschaft, verteilen das Gepäck und die Verpflegung auf die Lasttiere und beginnen unseren Trek. Auf einem stets ansteigenden Pfad verlassen wir das Indus - Haupttal und tauchen allmählich in das Bergmassiv ein, das das Markha-Valley vom Industal trennt. Der von uns gewählte Weg ist etwas länger als die Normalroute dafür ersparen wir uns aber den Stok –La, einen Pass mit fast 5000m .Im kleinen Dorf Zinchen schlagen wir unser erstes Lager auf.

11. Tag  - Zinchen – Yurutse  ( 3850 m, 6 Stunden )

Durch eine enge Schlucht kommen wir gegen Mittag zu dem nur aus wenigen Häusern bestehenden Dorf Yurutse. Nach dem Dorf wird der Weg zunehmend steiler und führt zuletzt in ständig ansteigenden Serpentinen  zu unserem heutigen Lagerplatz unterhalb des Passes auf einer kleinen Wiese.

12. Tag - Yurutse - Skiu ( 4100 m, 7 Stunden )

Wir beginnen früh den mindestens 3 Stunden dauernden Anstieg zu dem auf 4900 m liegenden Ganda La - Pass. Es liegen etwa 900 Höhenmeter vor uns. Nach langen schweißtreibenden Serpentinen erreichen wir gegen Mittag  schließlich den Pass.
Hier Lunch-Pause mit großartiger Fernsicht auf die Gipfel der Stok Range und der Zanskar Range.
Wer will, kann einen 5100m hohen Gratgipfel über dem Ganda La besteigen.
Anschließend Abstieg zum Dorf Shingo (4000m), das mit seinen grünen Gerstenfeldern einen reizvollen Kontrast zur herben Hochgebirgslandschaft am Ganda La bildet.
Nach einigen Flußdurchquerungen erreichen wir das Markha Tal. Hier in der kleinen Ortschaft Skiu stehen bereits unsere Zelte.

13. Tag - Skiu – Markha  ( 4050 m, ca.7 Sunden )

Die heutige Etappe ist wenig anspruchsvoll, dafür aber sehr abwechslungsreich. Immer Flussaufwärts gehen wir durch das von vielen Wiesen und Bäumen geprägt Hochtal.
Zweimal überqueren wir den Fluss auf Holzbrücken. Nach passieren der kleinen Ortschaft Chaluk  wird der Fluss noch weitere zweimal überquert und nach einem kleinen Anstieg erreichen wir das Dorf Markha. Hier, nahe am Fluss stehen unsere Zelte.
Markha gilt mit seinen fast 20 Häusern, einer Schule und einer kleinen Gompa als größtes Dorf im Tal und sehr sehenswert.

14. Tag - Markha – Tchatchutse ( 4250 m, 6 Sunden )

Zu Beginn ist der Weg im Flussbett des Markha Flusses recht mühsam. Später passiert man das  Dorf Umlung mit seiner kleinen Gompa. Danach wird schließlich das Dorf Hankar erreicht. Nach Hankar verlassen wir das Markha Tal und begeben uns in nord - östliche Richtung, einem gut sichtbaren Weg folgend. Nachdem wir über eine Brücke auf die rechte Flusseite gewechselt sind erreichen wir das „Sommerdorf“ Tchhatchutse.

15. Tag - Thangchutse  -  Nimaling  ( 4400 m, 5 Stunden )

Die erste gemütliche Etappe unseres Treks erwartet uns heute. Nach etwa 5    Stunden ist das Nimaling Plateau auf ca. 4700m erreicht. Nimaling, was zu deutsch soviel wie „Sonnenplatz „ heißt dient uns zum Entspannen, Erholen und Kräftesammeln.

16. Tag - Nimaling – Ruhetag ( 4700 m )

Dieser Tag steht Ihnen ganz zu Ihrer persönlichen Verfügung. Hier auf einer Höhe von 4700m erstreckt sich ein von vielen Rinnsalen durchzogenes  Hochtal, das unzähligen Yaks, Dzos, Schafen, Ziegen und Pferden als Sommerweide dient. Dieses vom Kang Yaze 6400 m, geprägte Plateau gilt mit als das schönste in ganz Ladakh und bietet Ihnen viele Möglichkeiten diesen Tag zu gestalten.

17. Tag - Nimaling – Shangsumdo  ( 3800 m, 8 Stunden )

Nach der Durchquerung des Flusses geht es in einem zweistündigen Anstieg, der zum Schluss sehr steil wird, auf den mit 5150 m höchsten Pass unseres Treks, den Kongmaru – La.
Steinhügel und Gebetsfahnen markieren die Passhöhe. Von hier hat man einen überwältigenden Ausblick auf die Ladakh-Kette, den Kang Yaze 6400 m, das Industal und hinüber bis in das tibetische Hochland. Der Weg nach Shangsumdo führt durch eine sehr enge Schlucht, in der man öfters die Flussseite wechseln muss. Trotz der Anstrengung ist dieser Wegabschnitt einer der schönsten und eindrucksvollsten dieser Trekkingtour.

18. Tag  - Shangsumdo  - Martslang    ( 3600 m , 5 Stunden )

In fünf Stunden erreichen wir auf einem guten, stets abfallenden Weg bei Martselang das Industal. 
Nun geht es auf einem leicht ansteigenden Weg nach Hemis, das versteckt in  einem Seitental liegt. Hier besuchen wir das größte und reichste Kloster vom Ladakh.
Anschließend fahren wir in den auf uns wartenden Jeeps zurück nach Leh.

19. Tag  - Leh

Dieser Tag dient zur Erholung und steht Ihnen zur freien Verfügung. Anrufen, Internet, Wäsche waschen, shoppen oder einfach nur im Garten unseres Quartieres bei einem Tee das erlebte in Ruhe verarbeiten.

20. Tag  - Leh

Dieser Tag gilt als „Puffertag „für eventuell unvorhersehbare Zwischenfälle oder steht Ihnen, einen Tag vor unserem Rückflug, ganz individuell zu Ihrer privaten Verfügung.
Eventuell am Vormittag Rückflug von Leh nach Delhi.

21. Tag - Rückflug

Rückflug von Leh nach Delhi. Am Abend Rückflug nach Deutschland.

Anmerkungen

Anmerkung zum Trek:
Obwohl der Markha Valley Trek mittlerweile als Klassiker unter den Treks in Ladakh gilt und dementsprechend oft begangen wird sollte er mit seinen vielen Pässen und einer maximalen Höhe von immerhin 5274 m  keinesfalls unterschätzt werden. Dazu kommt das es im Sommer im Markha Valley tagsüber recht heiß werden kann was den Körper bei Gehzeiten von bis zu 7 – 8 Stunden noch mehr herausfordert. Sie müssen aber keine Trekkingerfahrung oder sonstige Rekorde aufweisen um an diesem Trek teilnehmen zu können. Eine gute körperliche Fitness, Teamgeist und ein gewisses Maß an Flexibilität  ist aber unter diesen Bedingungen im Himalaja unbedingt erforderlich!Ladakhische Führer und Träger mit Trekking-Erfahrung sind uns während des gesamten Treks behilflich.

Leistungen

  • Linienflug mit Frankfurt  - Delhi- Frankfurt
  • Inlandsflüge Delhi - Leh - Delhi
  • Alle Flughafentransfers und Steuern

  • Sämtliche Transfers

  • Transporte mit Taxi, Jeep oder Bus in Ladakh

  • Unterbringung je nach Verfügbarkeit in Hotel’s  oder  landestypischen Pensionen / Gasthäusern im DZ, Vollpension

  • alle Eintrittsgebühren in Ladakh

  • Während des Treks
  • Englisch sprechender Guide, Koch, Helfer, Transportpferde

  • Vollverpflegung

  • Aufenthalts – Gemeinschaftszelt, Zelte, Matratzen, Toilettenzelt

  • National Park - sowie Campinggebühren

  • eine DVD oder CD /ROM mit den schönsten Fotos dieser Tour

  • Reiseleitung Thomas Böhm

  • Mindestteilnehmerzahl : 4

    Höchstteilnehmerzahl   : 7

 
 
 
 
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